Category: Frau Stiina pimpt los

April 13th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

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April 5th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Mein Vorzelt
Nun ist es endlich da, das Vorzelt. Da und aufgebaut. Herrlich. Ich genieße den neuen Platz, den Schutz vor Regen und Sturm, die Möglichkeit, vieles zu verstauen und nicht zuletzt genieße ich auch meine gute Wahl 😉
Ein Zelt für die Saison oder diejenigen, die einfach bleiben möchten

1) Die Entscheidungsphase
Zuerst war ich als Wohnwagengreenhorn von den fix aufzubauenden Luftzelten angetan. Zack in die Kederleiste gezogen, kräftig auf die Pumpe gedrückt und spätestens nach einer halben Stunde bezugsfertig. Und weil mir die Idee gar so gut gefiel, machte ich mich auf die Suche nach der optimalen Variante für mich.

– Luftzelte, recht neu auf dem Markt und doch viel Auswahl
Preislich gibt es große Unterschiede. So mancher Campingartikelhersteller bietet Eigenmarken an, die weit günstiger als die „Markenartikel“ sind. Aber auch die großen Zelthersteller haben ihr Angebot mit Luftzelten aufgepeppt.
In erster Reihe stellt Kampa seine Zelte vor. Meine Wahl fiel gleich auf ein RalleyAirPlus Zelt. Mit Hunden dachte ich, sei das die optimale Variante: Ein sauberer Wohnraum und eine Schlechtwetterschleuse durch den Anbau. Einmal schütteln und abtrocknen und dann grundgereinigt in den geräumigen, hellen Wohn(t)raum. Große Fenster, ergänzt mit tollen Dachfenstern – der Trend geht ja zum Wintergartenfeeling beim Camping – , jede Menge beeindruckendes Zubehör wie Lichtleisten und Kleiderstangen, einfach genial. Dazu dann sensationelle Testvideos von Sturmangriffen, die die Luftzelte locker, flockig wegsteckten. Wenig später entdeckte ich auf einer der Caravanmessen die neuen Outwellluftzelte und war gleich noch mal beeindruckt. Jetzt nur noch entscheiden, dachte ich. Preise vergleichen, vielleicht auch ein Ventura, und zuschlagen. Doch dann die blöde Erkenntnis: Luftzelte sind nix für Dauercamper, sondern nur für Reisecamper. Schnell aufbauen, genießen, abbauen und weiter. Das Material ist nicht für den Dauereinsatz konzipiert. Pustekuchen, aus der Traum vom Luftzelt.
– Na dann, was hatte mir die Suche gebracht? Immerhin Klarheit, über das, was mir bei einem Vorzelt wichtig erschien. Ich erstellte eine Liste der Musthaves meines Vorzeltes:

 Anbau, gern mit Fenster, zusätzlich Schlafkabine
Warum: Wie gesagt, als Schmuddelwetter Zone und auch als Unterstand für mein Fahrrad und zum Wäschetrocknen und auch als Gästezimmer
 Für den Saisoneinsatz, am besten den Ganzjahreseinsatz, geeignet
Denn es wäre sehr angenehm, wenn ich nicht alle Jahre wieder das Zelt auf und abbauen müsste
 Sturm- und wettererprobt
Klare Sache, dicke Stangen und Sturmbänder sind ein Muss hier an der Nordsee
 Licht, heller Innenraum
Klar, ich lese, schreibe und male viel. Da in einer dunklen Bude sitzen oder immer auf Lampen angewiesen zu sein, geht gar nicht
 Insektenschutz
Ebenfalls ein Musthave hier an der See und speziell beim Bauernhofcamping. Oft sind es noch nicht einmal Mücken, die einem den letzten Nerv rauben, sondern irgendwelche hinterlistigen, blutrünstigen Stallfliegen. Ich spreche da aus Erfahrung!
 Da ich meist allein im Wohnwagen bin, habe ich mich für ein Teilzelt entschieden. Hier habe ich eine geschützte Ecke am Wohnwagen, wo ich mir eine kleine Sonnenterrasse einrichten kann.

2) Die Auswahl
Es macht sicherlich immer Spaß, durch einen Campingmarkt zu schlendern. Zum Vorzeltaussuchen eignet sich das aber nur bedingt. Oftmals wird nur eine sehr begrenzte Auswahl angeboten, was auch einleuchtet, da jedes aufgebaute Vorzelt für sich gern eine Grundfläche von 10m² +x einnimmt. Wenn man meint, ohne ein reales Fühlen, Anschauen und Probewohnen auszukommen, eignen sich Internetshops hervorragend. Wenn man aber doch mal ein Gefühl dafür bekommen möchte, was man sich kauft, dann sollte man sich auf jeden Fall auf den Weg zu einer der Messen machen, die im Jahresturnus durch Deutschland wandern. Hier findet ihr so gut wie jedes Modell. Zusätzlich gibt es Aufbaupräsentationen (sehr hilfreich, wie ich meine) und satte Messerabatte.
 Meine ganz persönliche Wahl fiel zuerst auf das Isabelle Coal 360. Da mein Wohnwagen 5,10 m lang ist, bliebe so eine hübsche Ecke frei. Auf der Messe konnte ich dann probewohnen und war begeistert, wie groß sich doch die 3,60 m Länge anfühlen. Auch vom optionalen Erker war ich angetan. Einziger Kummerpunkt war, dass der passende Anbau leider nur ohne Fenster zu haben war.
 Ich schlenderte weiter und blieb bei der Rolli-Aufbau-Show von Wigo hängen. Eine tolle Sache, das Markisenzelt. Sehr flexibel, sehr schnell aufzubauen, hell, hübsch, aber nix für mich. Das Zelt Sylt zog mich dann schon allein wegen seines nordseeverdächtigen Namens in seinen Bann. Und siehe da: Ein Zelt, das genau für die stürmischen Urlaubsregionen entwickelt wurde. Nur leider eben ein Vollzelt. Also nix für mich. Ich stöberte weiter und fand schließlich, das 4-Jahreszeiten. Ein Individualzelt, das ebenfalls den Stürmen Frieslands gewachsen sein sollte, 4 m lang, ein Teilzelt also. Und, und das war das entscheidende Wahlkriterium, freistehend. Das bedeutet, dass mich trotz Dauercampens mal das Reisefieber packen könnte. Ich könnte dann einfach die Schotten dicht machen und meinen Wohnwagen wegziehen. Wie cool ist das denn?

3) Mein Vierjahreszeiten im Detail 😊
a) Voll-PVC-Zelt
b) 32 mm Stahlgestänge- „Orkanstangen“, wie meine Platznachbarn sagen 😉
c) 4 m breit, es gibt auch eine Variante mit 4,80 m
d) 2,40 m tief
e) 2 Elemente mit Insektenschutz, diagonal zueinander angeordnet zum besseren Belüften
f) Ein Türelement
g) Eine Küchenwand, d.h. angrenzend zum Anbau unteres Drittel blickdicht, darüber Fenster
h) Anbau mit Insektenschutzfenster und Rundbogentür
i) Anbau: Länge, 1,30 m Breite
j) Jede Menge schöner, weißer Gardinen (ich hasse diese fürchterlichen Pseudomuster)
k) Hohe Fenster für viel Licht
l) Supercoole Gestängeverbinder, keine Ahnung, wie die Dinger heißen, auf jeden Fall ohne Schrauben

4) Der Aufbau
Es kam, sah und siegte.


Echt wahr: Unsere Chefcamper hier vor Ort waren so skeptisch: „Ich verstehe dich nicht. Warum nimmst du ein Zelt, das nicht eingezogen wird?“ „Da kann nicht halten, niemals!“, usw. Jeder hatte etwas zu meckern, auszusetzen und zu beanstanden. Als das Zelt dann stand hatten unsere Campingprofis allerdings auch die Größe, zurückzurudern: „Wow, so was habe ich ja noch nie gesehen.“ „Irre, wenn hier alles wegfliegt, dein Zelt bleibt stehen!“ „Du mit deinem Orkanzelt“, usw. Tja, ich könnte auch Luftsprünge machen, so gut gefällt mir mein Zelt!
Aber zurück zum Aufbau. Da ich ja nur noch sehr wenig Puste habe und jede Menge steifer Gelenke, war ich gottfroh, dass Wigo mir Zelt samt Aufbauservice schickte.

Leider stand das Team lange im Stau, so dass der Aufbau letztendlich „nur“ 5 Stunden dauerte, die Anreise allein dagegen schon 6. Ein herzliches Dankeschön noch einmal an dieser Stelle!
Wer von euch schon mal den Ikea-Aufbauservice genutzt hat weiß, wie viel schneller es geht, wenn jemand jede Schraube persönlich beim Vornamen kennt und jeden Handgriff im Schlaf ausführen kann. Eigentlich bin ich gar kein schlechter Handwerker, aber da ich ja nur alle Jubeljahre mal einen Schrank aufbaue, muss ich mich jedes Mal aufs Neue wieder in die Materie eindenken. So wird es auch all denjenigen gehen, die schon öfter ein Vorzelt aufgebaut haben. Wer also Zeit und ein bisschen Geschick mitbringt und einen zweiten Mann zur Seite hat, der sollte den Aufbau durchaus gut bewerkstelligen können. Die Einzelteile sind gut beschriftet und sortiert, die Anleitung ist ausführlich, das Internet weiß zusätzlich Rat und liefert Informationen. Aber für mich war der Aufbauservice die ideale Lösung.

Sehr gern habe ich mich mit ein bisschen leckerer Verpflegung revanchiert.

5) So sieht`s aus
a) Von außen


b) Meine Inneneinrichtung
Wer schon einen Blick in meinen Wohnwagen gerichtet hat, weiß, dass ich so ein kleiner Designspezi bin. Natürlich habe ich mit dem Rotstift renoviert, aber das muss Ästhetik ja nicht ausschließen.

 Moducamp von Westfield


Nö, ich hatte nicht vor, unbedingt diese Küchenelemente zu kaufen. Aber ich habe probegerüttelt und geschüttelt. Was für mich als Besitzerin eines blinden, vollkommen verpeilten, alten Hundes wichtig ist, ist, dass der Schrank nicht ins Wackeln gerät, wenn ein verwirrter Wickie dagegen läuft. Als Eltern von Kleinkindern ist euch ebenfalls probewackeln auf den Messen oder in den Geschäften anzuraten. Vieles sieht wesentlich stabiler aus, als es sich dann in Wirklichkeit anfühlt. Das tolle an der Moducamp sind die höhenverstellbaren Tellerfüße. Da wackelt überhaupt nix, auch hier auf dem unebenen Boden im Vorzelt nicht. Der zweite Pluspunkt für die Moducamp ist meiner Meinung das Waschbeckenmodul, das mit einer kleinen Pumpe Wasser aus einem 19l Kanister nach oben befördert. Ich habe mir nämlich sagen lassen, dass es im Sommer deutlich angenehmer ist, im Zelt zu kochen. Außerdem gefällt mir die Innenaufteilung mit den mit einem Reißverschluss zu öffnenden Bodenstoffen sehr gut. So verschwindet die Gasflasche (wie gesagt, ein kleiner Nobelcamper, die Frau Stiina) schick im Schrank und steht nicht offen rum. Den praktischen Spritzschutz mit Gewürzeinsteckfächern habe ich gar nicht montiert, weil`s bei mir hübscher vor dem Fenster aussieht 😉. Aber das kann sich ja unterwegs mal ändern. Preislich ist die Moducamp ziemlich fies. Das große Modul kostet normalerweise um die 170 €uro. Allerdings lohnt es auch hier, sich auf die Lauer zu legen. So hatte ich bei Fritz Berger ein Angebot für 120 €uro gefunden und fröhlich zugeschlagen.


 Fleckerlteppiche vom Obelink
… oder dem großen O wie es immer so schön auf Facebook heißt. Die Entscheidung für die Fleckerlteppiche fiel, weil sie a) einzeln gut in die Waschmaschine passen, b) hübsch bunt sind (mein Wohnwagen ist ja innen vor allem schwarz-weiß; ich dachte, da täte ein bisschen Farbe ganz gut) und c) auch recht günstig sind. Jetzt im Gebrauch finde ich sie herrlich weich und warm an den Füßen – draußen ist es ja noch recht kalt.

 Garderobe von Songmix


Auch hier haben Preis und Praktisches zusammengespielt. Songmix ist eine günstige Marke, die bei Amazon immer wieder auftaucht. Die Garderobe hat zwei Gitter für Schuhe, ist sehr leicht und nimmt auch nicht allzu viel Platz ein. Etwas Ähnliches gab es auch bei Ikea, allerdings mehr in die Länge gezogen, was ich nicht wollte. Nun bin ich ja auch allein unterwegs und brauche nicht siebenundzwanzig Paar Kinderstiefelchen zum Trocknen aufzustellen.

 Campingstühle von Westfield
Schon wieder Westfield? Nun, sie sind einfach bequem! Sehr bequem waren aber auch die Stühle von Crespo, fand ich. Und gemütlich sollten die Sitzgelegenheiten auf jeden Fall sein, denn am Computer sitzt man ja in aller Regel und wenn man schreibt auch noch ziemlich lange. Warum es dann doch Westfield geworden ist? Das lag wohl an Hans Ferres, des mich auf der Messe und auf Facebook sehr nett beraten und schnell beliefert hat.

 Meine Gipsy-Galipsy-Superlampe


„Ah, was ist das?“, lautete die geschockte Frage meines Fräulein Tochter, als ich Zuhause mal in die Verpackung meiner Lampe lugte. Nun, sie ist leicht und das zählt! Außerdem ist sie herrlich bunt und wunderbar anders. Denn das was alle haben oder machen ist nicht unbedingt das Richtige für mich. Und mehr noch: Eine Frau Stiina sucht eigentlich immer nach der etwas anderen Lösung. Ein bisschen durchgeknallt anders halt. Naja, und dem Töchterchen gefällt`s inzwischen. Was will man mehr 😉

 Das Türgitter


… aus längst vergangnen Tagen. Was einst meine Mädels davon abhielt in den unfreiwilligen Freitod zu springen, dient heute dazu, meine Hunde da festzusetzen, wo sie hingehören. Hier auf dem Campingplatz erstmal ins Vorzelt. Mit einem kleinen Trick haben wir das Gitter sogar auf die breite Öffnung des Zeltes angepasst bekommen. Jetzt hat der Emil Pech und muss hier bleiben anstatt die Neucamper von gegenüber bellend zu verfolgen.

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März 6th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Wer meine Einträge auf Facebook verfolgt weiß, dass ich inzwischen sogar für einen kleinen Zwischenstopp wieder Zuhause bin. Aber was heißt schon „Zuhause“? Mein Herz und meine Seele sagen ganz klar: Zuhause ist am Meer! Allein mein Geist ist vollkommen rational und schüttelt den Kopf: Zuhause ist da, wo dein fester Wohnsitz ist! „Quatsch“, sage ich und schließe mich euphorisch Körper und Seele an. Und tatsächlich, mein Wohnwagen fühlt sich jetzt schon als Zuhause an. Als mein Haus – mein Häuschen oder auf Neudeutsch: mein Tinyhouse am Meer! 

Für diesen Traum habe ich mich in den letzten Wochen mächtig ins Zeug gelegt. Mehr als für mich gut ist. Aber das kenne ich schon: Der Preis für ein Stückchen Glück ist bei Frau Stiina immer sehr hoch. Und für so einen fetten Brocken Glück… sehr hoch. Meine Luft streikt nun trotz Cortison, mein Kopf brummt, die Kraft ist weg – Aber ich habe ein Haus am Meer. Und dafür hat sich der Wahnsinn gelohnt!

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und euch die paar Bilder vom ersten Tag am Meer zeigen. 

Die Anreise

Einrichten und genießen

   

Und Emil macht die Nacht zum Tag

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Februar 27th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

im Wohnwagen

  • Fußleisten
  • Badezimmerverkleidung
  • Verkleidung der Therme und Zuleitungen im Arbeitszimmer
  • Probefolieren Tisch

Die Frau Stiina ist ziemlich ruhig in den letzten Tagen. Na kein Wunder. Sie arbeitet auf Hochtouren, denn Donnerstag geht es los. Dann muss der Wohnwagen bewohnbar sein. Deshalb nur schnell ein paar Bildeindrücke für euch und dann geht´s ins Bett. Morgen früh muss ich dann noch die letzten beiden Teile der Verkleidung anschrauben. Danach will ich wenigstens einmal durchputzen und die restlichen Schränke noch mit Klarlack überziehen.

P.S. Ich habe mir ja ein supercooles Gästebettenaufbausystem, bzw. Arbeitszimmerumbausystem ausgedacht. So können meine Besucher gemütlich auf einem 80×200 Bett schlafen im eigenen Zimmer (chen). Wie das ganze funktioniert berichte ich euch, wenn ich wieder ein bisschen mehr Zeit habe 😉

 

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Februar 18th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Endlich ist er sichtbar, der Fortschritt. Auch heute habe ich Unterstützung auf der Baustelle. Meine Tochter begleitet mich, um mit mir gemeinsam die Türen in die fertigen Schränke einzubauen. So stehen sie uns nicht mehr im Weg.

Ansonsten aber ist heute Sonntag. Ich werde die Sonne genießen und mit den Hunden eine schöne Runde durch die Felder machen. Für den Abend habe ich aber schon begonnen, die Rückenpolster zu beziehen. So werde ich ein bisschen weiternähen.

 

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Februar 14th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Jap, das Anstreichen geht weiter. Immer wieder gehe ich mit der Rolle über Stellen an den Schränken, die mir auch nach zweimaligem Streichen nicht gefallen. Die Wände werden wunderbar mit dem Buntlack. Ob der Lack aber das beste Mittel für die Schränke ist, wage ich zu bezweifeln. Ich finde, es braucht ziemlich viel Aufwand, um ein ansehnliches Ergebnis zu bekommen. Inzwischen schleife ich die erste Lackschicht sogar nach…


Auf diesen drei Bildern seht ihr ganz gut das Vorher- Nachher. Der Wohnwagen wirkt deutlich heller und frischer mit der Farbe an den Wänden und Decken. Jetzt bin ich mir auch sicher, dass die Zierleisten braun bleiben. Ebenso werden die Regelböden in den beiden Wohnzimmerregalen unbehandelt bleiben. Ich glaube, das gibt dem Ganzen eine schöne, warme Note.

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Februar 13th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Eigentlich könnte ich den heutigen Eintrag Lack, Lack, Lack nennen. Ich klebe ab und lackiere. In der Regel reicht es, wenn ich die Flächen zweimal mit Farbe behandel. Bei den großen Schranktüren allerdings brauchte ich noch eine dritte Lage. Die Wände im Arbeitszimmer sind nun fertig. Jedenfalls, was die weiße Farbe angeht. Da ich über Karneval sehr fleißig war, stell ich euch jetzt einfach die Bilder vom Schaffensprozess ins Netz. Viel Spaß beim Gucken… 

P.S. Den Morgenfilm habe ich natürlich auch bei Youtube eingestellt

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Februar 8th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

In Aachen ist die Hölle los. Oder sollte ich besser sagen: die Weiber? Während die anderen schunkeln, singen und saufen, letzteres war nie mein Fall, entscheide ich mich für meinen Wohnwagen. 

Der Gutenmorgen-Film

Nachdem ich dann die letzte Badezimmerwand und alle Bretter der Verkleidung für den Kabel- und Rohrsalat im Arbeitszimmer gestrichen habe, mache ich mich ans Vorbereiten der Schränke im ehemaligen Schlafzimmer.

Hierbei kommt mir endlich einmal zugute, dass ich tausendundeinmal umgezogen bin. Um zu vermeiden, dass ich nachher den Wald vor lauter Schrauben nicht mehr sehe, hefte ich mir eine Lageskizze an die freie Wand. Mit Tesakrepp fange ich all die losen Schrauben ein und ordne sie gleich mal den einzelnen Schränken zu. So kann ich später beim Einbau sicher sein, dass alles zueinander passt. Das klingt penibel, ist es vielleicht auch, hat sich aber in all den Jahren als äußerst praktisch erwiesen. Die Schrauben übrigens, die ich meine nicht mehr unbedingt zu brauchen, habe ich auch gut sortiert gesammelt. Ihr kennt es bestimmt auch: Man kommt sich vor wie ein Kleinkind beim Perlensortieren, wenn man alle Schrauben in eine Schale wirft und später doch etwas brauchen könnte.

Sicher, es gibt viele, die arbeiten schneller als ich. Aber ebenfalls sicher: Viele arbeiten wesentlich chaotischer und mit viel mehr Fusch als ich. „Eile mit Weile“ könnte man mein Vorgehen betiteln. Immer wieder setze ich mich an den Tisch, trinke einen Bronchialtee und schaue, lasse Farben und Räume auf mich wirken und überdenke mein Vorgehen. 

So habe ich mich beim Blick aus der Sitzecke entschlossen, die beiden Schranktüren im Heck ausgebaut zu lassen. Es wirkt größer und luftiger und sicherlich nicht mehr so steril, wenn es ein paar schöne Buchrücken und Pinsel zu beschauen gibt. Die hölzernen Zierleisten habe ich gründlich abgeklebt. Höchstwahrscheinlich werde ich sie schwarz lackieren. Ich will mir aber erst einmal das Raumbild ansehen, wenn die erste Decke und die Schränke komplett weiß sind. 

Ein anderes großes Thema war heute noch einmal die Therme, die ich inzwischen angeschlossen habe – stolz geschwellter Brust. Hierzu habe ich für euch einen eigenen Beitrag gemacht. In der Rubrik Caravan-Greenhorn sammel ich all die kniffligen Herausforderungen eines Neuwohnwagenbesitzers. 

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Februar 7th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Heute habe ich versucht, mit der Kamera das Morgenfilmchen zu machen, weil meine Handyfilme so gnadenlos verwackelt waren. Das Ergebnis allerdings ist auch nicht berauschend. Morgen werde ich es dann mit der Videokamera versuchen 😉

Obwohl ich heute dachte, ein gutes Stück weiter zu kommen, sieht es am Nachmittag nicht viel anders aus als heute Morgen in meinem Arbeitszimmer.

Das Sägen, Anpassen und Lackieren der einzelnen Bretter für die Verkleidung der Rohre im Arbeitszimmer hat deutlich mehr Zeit eingenommen als ich dachte. Und dann war da ja noch das zweite „Ärgermich“: Die Stoffentfernung der Bettumrandung. Allerdings ging das deutlich besser von der Hand als gestern. 

Kurz bevor ich dann die ersten Bretter montieren wollte, habe ich noch schnell die Schränke ausgewaschen, damit ich dann morgen mit dem Streichen im Arbeitszimmer beginnen kann. Dabei bin ich über die Therme gestolpert. Ein ratloser Blick, dann ein „Aha“ und die Erklärung für all die durchschnittenen Schläuche lag auf der Hand. Wie gut, dass es auch in der Werkstatt ausreichend Empfang für Facebook gibt. So konnte ich schnell mal in die Gruppe „Wohnwagen Knoff-hoff“

(*ein Klick aufs Bild und ihr könnt mal in diese Facebook-Gruppe hineinschauen)

gehen und mich nach Besonderheiten für den Einbau erkundigen. Worauf ich auch prompt Antwort und Ratschläge erhielt. Apropos  Facebook-Gruppe: Tolle Anregungen und Tipps habe ich heute auch bei den „Underdog-Caravans“ (hier geht es rund ums Aufmöbeln alter Schätzchen) und bei „Camper helfen Camper“ bekommen. Ein dickes Dankeschön ;-* 

Das einzige was mir jetzt noch unklar ist, bzw. was ich nicht entdecken konnte, ist die freie Stromanschlussstelle. 

Da ich den Tag aber nicht mit einem großen Fragezeichen beenden wollte, habe ich noch schnell das kleine Heki und die Duschtür abgeklebt und den Wänden im Bad den ersten Anstrich verpasst. So sind „wir drei von der Baustelle“ mit der Tagesbilanz zufrieden und freuen uns auf morgen.

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Februar 6th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Der Winter schlägt zu, was für meine Lunge alles andere als gut ist. Mein Asthma ist durch das nasskalte Wetter extrem schlecht. Mit viel Medizin, einer großen Kanne Tee und wenig Luft mache ich mich heute an die Arbeit

Die lackierten Flächen sind gut geworden, benötigen aber noch einen zweiten Anstrich. Stückchenweise zu arbeiten und bestimmte Flächen immer wieder ruhen zu lassen, erinnert mich sehr ans Aquarellmalen. Zum Glück gibt es noch genug Arbeit und ausreichend freie Stellen, die bearbeitet werden wollen.

Auf dem Bild hier oben seht ihr eine der beiden Frontecken, die ich ebenfalls geschwärzt habe. Ich hoffe, das wird ein schöner Akzent in dem sonst vollkommen weißen Wohnwagen. (Falls nicht… genügend weiße Farbe habe ich ja 😉 )

Der größte Nervknödel des Tages war die Bettverkleidung. Die beiden Bretter will ich ja im Arbeitszimmer zur Verkleidung der Leitungen verwenden. Das Entfernen der Stoffschicht allerdings war eine wahnsinnige Fisselarbeit. So habe ich dann auch nur eine, wohl aber die längere der beiden, entstofft. Man muss sich ja noch ein bisschen Ärger für morgen aufheben 🙂

 Die Tagesbilanz heute ist eine sehr kleine, obwohl ich eigentlich viel Zeit auf der Baustelle verbracht habe. Naja, auch die kleinen Schritte führen zum Ziel. Es dauert nur länger, bis man ankommt. 

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