April 13th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

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Februar 13th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Eigentlich könnte ich den heutigen Eintrag Lack, Lack, Lack nennen. Ich klebe ab und lackiere. In der Regel reicht es, wenn ich die Flächen zweimal mit Farbe behandel. Bei den großen Schranktüren allerdings brauchte ich noch eine dritte Lage. Die Wände im Arbeitszimmer sind nun fertig. Jedenfalls, was die weiße Farbe angeht. Da ich über Karneval sehr fleißig war, stell ich euch jetzt einfach die Bilder vom Schaffensprozess ins Netz. Viel Spaß beim Gucken… 

P.S. Den Morgenfilm habe ich natürlich auch bei Youtube eingestellt

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Februar 8th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

In Aachen ist die Hölle los. Oder sollte ich besser sagen: die Weiber? Während die anderen schunkeln, singen und saufen, letzteres war nie mein Fall, entscheide ich mich für meinen Wohnwagen. 

Der Gutenmorgen-Film

Nachdem ich dann die letzte Badezimmerwand und alle Bretter der Verkleidung für den Kabel- und Rohrsalat im Arbeitszimmer gestrichen habe, mache ich mich ans Vorbereiten der Schränke im ehemaligen Schlafzimmer.

Hierbei kommt mir endlich einmal zugute, dass ich tausendundeinmal umgezogen bin. Um zu vermeiden, dass ich nachher den Wald vor lauter Schrauben nicht mehr sehe, hefte ich mir eine Lageskizze an die freie Wand. Mit Tesakrepp fange ich all die losen Schrauben ein und ordne sie gleich mal den einzelnen Schränken zu. So kann ich später beim Einbau sicher sein, dass alles zueinander passt. Das klingt penibel, ist es vielleicht auch, hat sich aber in all den Jahren als äußerst praktisch erwiesen. Die Schrauben übrigens, die ich meine nicht mehr unbedingt zu brauchen, habe ich auch gut sortiert gesammelt. Ihr kennt es bestimmt auch: Man kommt sich vor wie ein Kleinkind beim Perlensortieren, wenn man alle Schrauben in eine Schale wirft und später doch etwas brauchen könnte.

Sicher, es gibt viele, die arbeiten schneller als ich. Aber ebenfalls sicher: Viele arbeiten wesentlich chaotischer und mit viel mehr Fusch als ich. „Eile mit Weile“ könnte man mein Vorgehen betiteln. Immer wieder setze ich mich an den Tisch, trinke einen Bronchialtee und schaue, lasse Farben und Räume auf mich wirken und überdenke mein Vorgehen. 

So habe ich mich beim Blick aus der Sitzecke entschlossen, die beiden Schranktüren im Heck ausgebaut zu lassen. Es wirkt größer und luftiger und sicherlich nicht mehr so steril, wenn es ein paar schöne Buchrücken und Pinsel zu beschauen gibt. Die hölzernen Zierleisten habe ich gründlich abgeklebt. Höchstwahrscheinlich werde ich sie schwarz lackieren. Ich will mir aber erst einmal das Raumbild ansehen, wenn die erste Decke und die Schränke komplett weiß sind. 

Ein anderes großes Thema war heute noch einmal die Therme, die ich inzwischen angeschlossen habe – stolz geschwellter Brust. Hierzu habe ich für euch einen eigenen Beitrag gemacht. In der Rubrik Caravan-Greenhorn sammel ich all die kniffligen Herausforderungen eines Neuwohnwagenbesitzers. 

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Februar 7th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Heute habe ich versucht, mit der Kamera das Morgenfilmchen zu machen, weil meine Handyfilme so gnadenlos verwackelt waren. Das Ergebnis allerdings ist auch nicht berauschend. Morgen werde ich es dann mit der Videokamera versuchen 😉

Obwohl ich heute dachte, ein gutes Stück weiter zu kommen, sieht es am Nachmittag nicht viel anders aus als heute Morgen in meinem Arbeitszimmer.

Das Sägen, Anpassen und Lackieren der einzelnen Bretter für die Verkleidung der Rohre im Arbeitszimmer hat deutlich mehr Zeit eingenommen als ich dachte. Und dann war da ja noch das zweite „Ärgermich“: Die Stoffentfernung der Bettumrandung. Allerdings ging das deutlich besser von der Hand als gestern. 

Kurz bevor ich dann die ersten Bretter montieren wollte, habe ich noch schnell die Schränke ausgewaschen, damit ich dann morgen mit dem Streichen im Arbeitszimmer beginnen kann. Dabei bin ich über die Therme gestolpert. Ein ratloser Blick, dann ein „Aha“ und die Erklärung für all die durchschnittenen Schläuche lag auf der Hand. Wie gut, dass es auch in der Werkstatt ausreichend Empfang für Facebook gibt. So konnte ich schnell mal in die Gruppe „Wohnwagen Knoff-hoff“

(*ein Klick aufs Bild und ihr könnt mal in diese Facebook-Gruppe hineinschauen)

gehen und mich nach Besonderheiten für den Einbau erkundigen. Worauf ich auch prompt Antwort und Ratschläge erhielt. Apropos  Facebook-Gruppe: Tolle Anregungen und Tipps habe ich heute auch bei den „Underdog-Caravans“ (hier geht es rund ums Aufmöbeln alter Schätzchen) und bei „Camper helfen Camper“ bekommen. Ein dickes Dankeschön ;-* 

Das einzige was mir jetzt noch unklar ist, bzw. was ich nicht entdecken konnte, ist die freie Stromanschlussstelle. 

Da ich den Tag aber nicht mit einem großen Fragezeichen beenden wollte, habe ich noch schnell das kleine Heki und die Duschtür abgeklebt und den Wänden im Bad den ersten Anstrich verpasst. So sind „wir drei von der Baustelle“ mit der Tagesbilanz zufrieden und freuen uns auf morgen.

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Februar 6th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Der Winter schlägt zu, was für meine Lunge alles andere als gut ist. Mein Asthma ist durch das nasskalte Wetter extrem schlecht. Mit viel Medizin, einer großen Kanne Tee und wenig Luft mache ich mich heute an die Arbeit

Die lackierten Flächen sind gut geworden, benötigen aber noch einen zweiten Anstrich. Stückchenweise zu arbeiten und bestimmte Flächen immer wieder ruhen zu lassen, erinnert mich sehr ans Aquarellmalen. Zum Glück gibt es noch genug Arbeit und ausreichend freie Stellen, die bearbeitet werden wollen.

Auf dem Bild hier oben seht ihr eine der beiden Frontecken, die ich ebenfalls geschwärzt habe. Ich hoffe, das wird ein schöner Akzent in dem sonst vollkommen weißen Wohnwagen. (Falls nicht… genügend weiße Farbe habe ich ja 😉 )

Der größte Nervknödel des Tages war die Bettverkleidung. Die beiden Bretter will ich ja im Arbeitszimmer zur Verkleidung der Leitungen verwenden. Das Entfernen der Stoffschicht allerdings war eine wahnsinnige Fisselarbeit. So habe ich dann auch nur eine, wohl aber die längere der beiden, entstofft. Man muss sich ja noch ein bisschen Ärger für morgen aufheben 🙂

 Die Tagesbilanz heute ist eine sehr kleine, obwohl ich eigentlich viel Zeit auf der Baustelle verbracht habe. Naja, auch die kleinen Schritte führen zum Ziel. Es dauert nur länger, bis man ankommt. 

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Februar 5th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

… Jedenfalls was den Wohnwagen betrifft.
Am Wochenende hatte ich genügend Zeit, meine Planung für das kleine Bad zu überdenken. 

Hier kommt erst einmal der Vorher-Film

Und danach ein leckeres Frühstück. 😉

Nachdem ich tonnenweise Silikon von der Wand gekratzt hatte, habe ich die beiden Bretter für das kleine Bad angepasst. Da ich die Duscharmatur erhalten will, um die Dusche vielleicht mal bei kaltem, schlechten Wetter nutzen zu können, werde ich die Abdeckung lediglich mit einem Klettband befestigen, wenn überhaupt. Denn so wie´s aussieht, liegt das Brett sehr sicher in den Aussparungen der Kunststoffablage. Sicher fallen den Hobbyhandwerkern und Ästheten unter euch die etwas misslungenen Aussparungen auf. Naja, dazu fehlte mir schlicht das richtige Werkzeug. Denn auch die Anschaffung von passender Gerätschaft kann ein Vermögen verschlingen. Und ich kann gut mit dem Kompromiss leben.

Damit auch die Farbe den Anforderungen der Nasszelle genügt, habe ich heute Morgen noch schnell einen Topf Kunstharzlack besorgt. Damit sind inzwischen die Bretter, die Armatur und auch die Umrandung vom Waschbecken gestrichen. 

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Februar 3rd, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Der Samstag Morgen beginnt kurz halb neun in der Werkstatt. Heute bleiben mir nur gute drei Stunden Zeit. Ich bin gespannt, ob ich schaffe, was ich mir vorgenommen habe.

Vorab der Morgenfilm

Etliche Stunden später nach einem warmen Bad in der Wanne bekomme ich so langsam eine Vorstellung von meinem Arbeitszimmer. Bisher gab es ja diesen Raum gar nicht. Es war vielmehr eine Schlafnische. Doch nun, wo das Bett und einige der Stützpfeiler abgeschraubt sind, kommt tatsächlich ein Raumgefühl auf.

Noch einmal zur Erinnerung:

 

Das Doppelbett hochgeklappt

Schwer war es, alle Schrauben zu erreichen. Manche Stellen waren so schwer zugänglich, dass ich den Akkuschrauber gar nicht ansetzen konnte. Das nächste Problem war dann, den Lattenrost aus der Nische zu fummeln. Was mir letztendlich auch nicht gelang. Schließlich habe ich Stücke des angeschrägten Rostes abgesägt, da ich diesen Teil eh nicht mehr verwenden will. So ging es dann.

Ein weiteres Problem waren Schrauben, die im Unterboden befestigt waren. Ich glaube, zwei oder drei stecken noch. Ich hab sie einfach nicht losgedreht bekommen. Schlauch für die warme Heizungsluft war im Heck durchtrennt. Dort fehlte ein guter halber Meter. Zuerst habe ich noch überlegt, wie ich das Stück schließen könnte. Doch dann habe ich mir überlegt, dass ich einfach das ca. 3 m lange lose Stück ziehe. So kommt die warme Luft dann direkt bei meinen Füßen unter dem Schreibtisch raus. Mal sehen. Wenn es mir nicht gefallen sollte, kann ich den Schlauch immer noch zusammenstecken und wieder dorthin bauen, wo er war.

Mittags ein leeres Zimmer

Viel blöder ist, dass der rote Wasserschlauch ebenfalls durchtrennt ist. Denn wenn ich schon warmes Wasser und eine funktionierende Dusche habe, will ich mir auch die Möglichkeit halten, sie zu nutzen. Dieses fehlende Stück will ich auf jeden Fall ergänzen. Dafür braucht es ein kurzes Stück Schlauch, einen Adapter und 2 Schellen. Wie gut, dass der Baumarkt gleich um die Ecke ist 🙂

Das Bad heute morgen

… und schließlich kurz vor Mittag

Mit einer langen To-do-Liste verlasse ich erleichtert die Baustelle. Am Wochenende muss ich noch ein paar Werkzeuge Zuhause zusammensuchen. So zum Beispiel eine Rasierklinge aus meinem Malkoffer. Damit kann ich dann die letzten Reste der Silikondichtungen, die von den Badezimmerschränken übrig geblieben sind, abkratzen.

P.S. Wie ihr seht, habe ich den Lattenrost zerteilt. Ein 60 cm breites Element ist übrig geblieben und wird mir als gemütlicher Ausruhplatz im Vorzelt erhalten bleiben. So habe ich dann auch gleich die Verwendung für das 210 x 60 cm große Sitzkissen aus der Rundsitzgruppe. 

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Februar 2nd, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Donnerblitz – ich habe einen Wohnwagen!

Unfassbar, ungewohnt, unbegreiflich – WAHNSINN!

Gestern habe ich mich noch gar nicht getraut, mich zu freuen. Obwohl ich ihn schon gestern Mittag gekauft und bezahlt habe. Aber irgendwie lag mir die ganze Aufregung so schwer im Magen, dass ich noch nicht mal einen Post für euch übrig hatte. 

Heute Morgen um 8 war es dann endlich soweit: Meine Freundin, die mit dem großen, dicken SUV, und ich haben meinen – nein, MEINEN Wohnwagen abgeholt. Eine Stunde später dann haben wir unser Quartier für den kommenden Monat bezogen: Eine riesige Werkhalle. Der perfekte Ort, um in Ruhe zu renovieren.

Kommt einfach rein 

🙂 einfach klicken und gucken, bis gleich!

 

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Oktober 16th, 2017 by Frau-Stiina-amMeer

Ein ruhiger Sonntag, ein herrlicher Ausblick, Sonne, Menschengewimmel um mich herum. Vor mir lekker Appertarte en Chocomel und vor allem mein Skizzenblock, meine Ideenheftchen und Stifte. Und da ich mir ja strengstens verordnet hatte, diesen Sonntag nicht zu arbeiten und als Ruhetag zu genießen, habe ich mich meinen Träumen gewidmet. Wie soll er aussehen, mein Wohnwagen, wenn er dann endlich vor meiner Tür steht? Ich bin schon oft hineingeklettert. Das erste Mal geschockt, da ich aufgerollte Fingernägel bekomme, wenn mich „Eiche rustikal“ anlächelt. Beim zweiten Mal wusste ich ja schon, was mich erwartet. So konnte ich mit neugierigem Blick bestaunen, was er so alles hat, mein Walker.

  • Ja, Walker soll er heißen. Das kam mir nachts – so wie sehr viele meiner Gedanken – Walker! Und ein breites Lächeln legt sich auch jetzt in mein Gesicht. Walker, das wunderbare Pferd, das mich kranken Krüppel ins Glück getragen hat. Früher einmal, als Fräulein Stiina noch, bin ich leidenschaftlich gern geritten. Ich war ein Waldundwiesenreiter. Ohne Sattel, meist auch ohne Trense, heimlich auf der Weide, auch dann noch, als ich endlich für mein fleißiges Ausmisten mit Reitstunden bezahlt wurde. Doch dann verschlechterte sich meine Gesundheit so drastisch, dass ich nicht mehr aufs Pferd konnte. Und viel schlimmer noch: Schon in fünfzig Meter Abstand bekam ich keine Luft mehr, so dass ich Pferde weitläufig umwandern musste. Dann aber, sehr viele Jahre später, half mir Professor Stemmann,  dieses Trauma zu überwinden. Und noch einmal sehr viel Jahre später übermannte es mich so stark, dass ich nicht vom Rand zusehen konnte, als meine Tochter ritt. Ich musste einfach aufs Pferd. Und das war Walker. Das Glück strömte durch mich hindurch. Das kann ich gar nicht beschreiben. So spürbar, so warm, in jeder einzelnen Zelle, warm durch die Blutbahnen. Deshalb wird mein Wohnwagen Walker heißen: Der, der mich ins Glück trägt (auch wenn er schon ziemlich betagt ist, so wie Walker eben auch 😉

Walker, der, der auf zwei Rädern steht, hat ne ganze Menge für so einen alten Kerl: Angefangen von unbenutzter Dusche und Toilette und ebenso unbenutztem Herd, über Klimaanlage und Mückenschutzfenster bis hin zu einer Gasaußensteckdose. Wenn ich ihm noch zwei oder drei große Dachfenster verpassen könnte, wäre er sogar perfekt ausgestattet. Aber das gibt mein blutender Geldbeutel nun wirklich nicht mehr her. Denn dass ich Walker kaufe und mir einen festen Platz am Meer miete wird nur möglich sein, wenn ich mich tatsächlich von allem trenne. Von der Wohnung, dem Garten, meiner Küche und den Möbeln. Dann und nur dann wird es möglich, dass ich endlich am Meer leben kann. Wenn ich Glück habe, löst jemand diese Wohnung ab und übernimmt Küche und Co. Dann hätte ich vielleicht noch Geld für ein altes Auto, dass uns im Winter in atemfreundlichere Luftverhältnisse befördert, den Walker und mich. Aber bis dahin … es dauert einfach noch. Jetzt habe ich erst einmal Zeit zum Planen. Wobei sich mein Herz schon wieder entschieden hat. Ihr könnt euch vorstellen, für welche Variante (s.o. Plan).

So wünsche ich euch heute, dass ihr einen Herzenstraum in einen realistischen Plan verwandeln könnt. Lasst mich wissen, wofür euer Herz schlägt. Vielleicht fällt ja Frau Stiina eine ihrer berühmten „Aus-Abspeck-Traum mach Traum-Lösung“ ein.

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