August 28th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Obwohl hier bei Frau Stiina tote-hose-marie herrscht, ist ziemlich viel los, bei der Frau Stiina, was dann auch der Grund für die Funkstille in der letzten Zeit ist. Deshalb will ich euch kurz und knapp – ich hoffe, das gelingt mir – auf den Stand der Dinge bringen:

Schneller als erwartet hat sich ein Nachmieter für meine Wohnung gefunden. Nun heißt es Kisten packen und aussortieren. Umsortieren und verkaufen. Aber schon allein das Hochtragen der leeren Kartons bereitet mir Probleme. Obwohl die Luft am Meer, sprich mein Asthma, deutlich besser ist, verschlägt es mir hier doch den Atem. 

Dann war ich auf dem Caravansalon. In diesem Jahr zwar nur an einem Sonntag, aber dennoch wollte die Aktion gut vorbereitet sein. 

Am Meer musste ich den Vorzeltboden noch einmal heraus nehmen, weil ich Dödel die Platten bei offener Tür verlegt hatte. Und dann, als ich fertig war, ließ sich der Reißverschluss an einer Seite nicht mehr komplett schließen. Diese Aktion ist beendet. Nun werde ich noch ein paar Möbel von hier ins Zelt stellen, damit ich mich nicht von allem trennen muss.

Außerdem habe ich am Meer schon mal zwei Buchhandlungen gefunden, die „Wut im Bauch“ mit ins Sortiment aufgenommen haben. Ich habe also in der letzten Zeit nicht nur massenhaft Flyer verteilt, sondern auch Bücher auf die Insel und nach Egmond gebracht.

So weit, so gut.

Umbruch ja, aber kein Einbruch.

Abbruch ja, aber kein Zusammenbruch.

 

Es ist gut, dass die Perspektive das Meer ist. 
Es ist gut, dass ich aus meinem Wohnwagen ein kleines Haus am Meer gezaubert habe, in dem ich mich wahnsinnig wohl fühle.

Wer von euch Zeit und Lust, Kraft und Geschick zum Tragen hat, melde sich bitte bei mir 🙂

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Februar 24th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

…. oder doch durchgeknallt.

Am heutigen Samstag habe ich das erste Mal tapeziert. Und es war eigentlich gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Dadurch, dass Vliestapeten auf einen klebenden Untergrund gelegt werden, entfällt matschiges Bahnenbalancieren.

Ich hatte mich ja dafür entschieden, den Rahmen des Badezimmereingangs schwarz zu lackieren. Das sah dann aber längst nicht so gut aus, wie ich mir erhofft hatte. Jetzt aber, in Kombination mit der Tapete, finde ich das Schwarz genial. Überhaupt bin ich ganz begeistert von meinem Arbeitszimmer. Ich kann es gar nicht erwarten, endlich meine Pinsel und Papiere, Hefte und Bücher einzusortieren.

Natürlich habe ich auch heute wieder gestrichen. Die eine oder andere Stelle brauchte noch ihren dritten Farbauftrag. Wichtig war aber, dass ich meinen Boden ausgerollt habe. So kann er 24 Stunden liegen bevor ich ihn dann morgen verlege. Ich platze vor Spannung!

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Januar 28th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Es sind noch drei volle Tage. Noch immer habe ich Sorge, dass in letzter Minute etwas dazwischen kommt. Dass irgendeine Fiesivität den Kauf meines Wohnwagens verhindert und somit das dünne Band zum Meer kurz vor der Zielgeraden durchschneidet. Bescheuert. Aber so geht es einem wohl, wenn sich Herzenswünsche zu erfüllen ankündigen. So wie es wahrscheinlich Frauen ergeht, wenn sie erfahren, dass sie endlich schwanger sind. Endlich nach jahrelangen Fehlversuchen. Nach immer wieder geschöpfter Hoffnung und verzweifelter Resignation. Bis zum letzten Tag bangen und hoffen sie, dass dem langersehnten Traum vom Kind nicht wieder einmal das Schicksal einen Strich durch die Rechnung macht. Herzenswünsche. Wünsche, die sich nicht vertreiben lassen. Wünsche, die sich immer wieder in den Vordergrund drängeln. Wünsche, die einem übel mitspielen, wenn man sie hartnäckig übersieht. Solche, die ganz augenscheinlich zum eigenen Selbst gehören. Bei mir ist es nicht der Wunsch nach einem Wohnwagen. Nicht das Materielle, Quatsch. Es ist der Wunsch, endlich ans Meer zu kommen. Und wenn mein Häuschen denn ein winzig kleines sein wird, sei´s drum: Ich werde am Meer sein. Und ich werde es mir schön machen! Mädchen halt.

Deshalb habe ich, bevor ich überhaupt meinen Wohnwagen habe, bevor ich überhaupt die erste Schraube löse, das erste Stück Malerkrepp klebe, bevor ich das Werkeln anfange, …mit dem Zubehör, dem letzten Schliff begonnen. Habe quasi das Pferd von hinten aufgezäumt. Irgendwie muss ich ja fast über mich selbst lachen. Auf dem Tisch liegt ein hoher Stapel gelb, weiß, schwarzer Kissen und Kissenbezüge für einen Wohnwagen, der noch nicht mal meiner ist. Naja, man kann´s auch positiv sehen: Ich habe mir das Warten verkürzt. Und zwar mit mächtig viel Süßstoff, wie ich finde. Aber seht selbst:

Kissen No1 – reine Resteverwertung 😉 Echt wahr: Das Häschen hatte ich noch. Der Plüschstoff ist der Rest von dem Reisekissen, das ich für die campingkids genäht habe und Füllwatte hatte ich auch immer vorrätig.

Kissen No2 – ganz ehrlich: Diesen Stoff habe ich nur wegen der Farben mitgenommen. Er ist mir eigentlich zu spießig. Deshalb musste ich das Kissen auch ein bisschen verändern. 

Kissen No3 – bevor´s schön wird, ich hab ja diesen Hang „das Beste heb ich mir zum Schluss auf“, noch schnell ein kleines langweiliges Kissen nähen und ein bisschen aus der Reihe tanzen.

Kissen No4 – könnt ihr fast gar nicht sehen: Liegt nämlich unter Kissen No3. Ich habe meinen Lieblingsstoff einfach mit einem hellrot-orangen Band versehen und zu einem 50×50 Kissen verarbeitet.

Kissen No5 – Frau Stiina tobt sich aus. Und zwar so richtig. Einfach nur nähen wäre ja auch – langweilig ist das falsche Wort, aber eben nix für Frau Stiina. Viel zu seriös. Habt ihr die tollkühnen Trotteln an den Ecken entdeckt 🙂

Kissen No6 – ist wieder etwas weniger spektakulär. Ich hab mich nur gefreut, dass das Stoffmuster in einem sehr schönen Ausschnitt genau in das Kissenschnittmuster gepasst hat. Aus diesem Stoff hab ich übrigens die gelben Kleckse für die Kakteen auf Kissen No2 ausgeschnitten. Diesen Stoff hab ich dann noch für den Bezug eines Sitzkissens im Wohnwagen genutzt, aber das zeig ich euch, wenn´s liegt wo´s hingehört. Ach ja: Das oben rechts undefinierbare ist ein flacher, langgezogener Brotkorb aus Jeans und einem gerade angefallenen Stoffrest.

Kissen No7 und 8 sind die Stuhlkissen für die Stühle am kleinen Esstisch und im Arbeitszimmer. Hierfür habe ich ausschließlich Reste verwandt: Alter Jeansstoff, Reste von einem Kissenbezug, den sich Tochti 2 mal genäht hat und alte Inlets aus Gartenmöbelpolstern, die ich zu Schade zum Wegschmeißen fand.

 

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Januar 25th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

 

Noch ist Zeit hier Zuhause all das vorzubereiten, zu dem ich, wenn ich erst einmal mit den Renovierungsarbeiten begonnen habe, nicht mehr kommen werde.

Inneneinrichtung alternativ

Dieses Bild aus dem Internet hatte es mir angetan: Zu meinem schwarz-weißen PVC Boden ein sonnengelbes Sofa. Wunderschön, wie ich finde. Als ich aber dann in der vergangenen Woche endlich im Wohnwagen Maß nehmen konnte, kam mir der Raum zu klein für eine so dominante Farbansage vor.
Ich mache das auch beim Renovierungen von Zimmern oder Wohnungen so: Ich habe eine Vorstellung, wähle meine Favoriten aus aber warte letztendlich noch mit dem Einkauf der Materialien. Dann gehe ich immer wieder in den Raum und spüre. Ich visualisiere meine Planungsskizzen über das tatsächliche Bild des Raumes. Bisher bin ich damit sehr gut gefahren. 

Im Übrigen hat Pinterest mich auf meinen Planungsstreifzügen durchs Netz begeistert. Wer mag, sieht sich einfach mal mein Camping-Sammelsurium an. Hier ist der Link dazu:

https://www.pinterest.de/postanstiina/camping/

Der Besuch im Caravan brachte zwei Ergebnisse: Ich entschied mich für rein weiße Schränke, Wände und die Decke. Eine Ausnahme wird mein Arbeitszimmer bilden. Aber davon werde ich euch während der Bauarbeiten berichten. Der Schachbrettboden ist bestellt, ebenso die Farbe. Beim Sofa habe ich mich nun für einen weißen Polsterstoff entschieden. Mit diesem Stoff werde ich die Matratzen und die Rückenkissen beziehen. Außerdem aber kommen tausendundein Kissen in unterschiedlichen Größen und Mustern auf das Sofa. Hierfür habe ich bei Ikea einen Großeinkauf gemacht.

Wie ihr seht, habe ich die Stoffe bereits vorgewaschen. Der Polsterstoff ist imprägniert, so dass ich den Fleckschutz nicht durch eine Vorwäsche gefährden will.

Somit wird das Farbkonzept aus den Farben schwarz und weiß dominiert. Ergänzt werden Accessoires in gelben Mustern. Einzelne grüne Elemente werden hinzu kommen. (Arbeitszimmer)

Um euch Kosten- und Materialbedarf besser kalkulierbar zu machen, gebe ich eine ungefähre Übersicht. Ungefähr deshalb, weil ich keine detaillierten Listen geführt habe.

 Raum  Material +  Menge  Laden  Preis
  Sofa / Bett
  •  Matratze 80×200 (1 Stück)

eine weitere Matratze habe ich noch Zuhause. Die nehme ich ebenfalls mit auf das Sofa.

  • Polsterstoff weiß (5 m)
  • Kissenstoffe gelb, schwarz, weiß (diverse Meter, auch Reste)
  • Dekokissen 2x(50×50) 4x(40×40) 2x(40×65)
 Ikea

 

Stofferia

 

Ikea

 

Ikea, XXXL Lutz

 

 ca. 50,-

 

ca. 80,-

 

pro Stoff ca. 8,-

 

Kissenpr. zwischen

3,- und 6,-

 Fenster
  •  Faltrollos weiß 2x(120 Breite), 2x(100 Breite), 1x (80 Breite)

die Länge von 160 cm werde ich nicht brauchen. Deshalb will ich hier am Wohnwagen Maß nehmen und die Unterteilungen ändern. Ein Stück wird dann jeweils gekappt.

Sehr gut finde ich, dass die Faltrollos nur an jeweils 2 Haken befestigt werden. Sichtschutz benötige ich nicht: Nach hinten raus ist die Hecke, nach vorn das Vorzelt. Das Bugfenster hat bereits ein weißes Rollo.

Ikeal je nach Maß 13,- bis 20,-
 Stühle
  •  Sitzkissen werde ich ebenfalls aus den gelbgemusterten Stoffen nähen
s.o.  

 

 

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Januar 8th, 2018 by Frau-Stiina-amMeer

Nein, keine Sorge, wir wandern nicht in der Steinzeit vorbei. Heute ist Montag und Montag ist Plantag. Ich komme mir grade vor wie ein Kind, das zum ersten Mal im Rausch des Adventskalenderöffnens ist. Nur noch 23 mal schlafen: Dann ist er mein.

Liste für Liste stöber ich durch meinen Haushalt und überlege, was alles mit kann. Wann immer ich einkaufen gehe, habe ich meine inneren Spickzettel vor Augen. Ich ergänze, was fehlt und freue mich über jedes Schnäppchen, weil ich schon längst die regulären Preise auf den vielen verinnerlichten Blättern notiert habe. 

Hinter meinem Bett füllt sich ein geheimes Lager mit prall gefüllten Tüten, Taschen und Kisten. Und nur allzu gern werfe ich einen Blick über die Reling auf meinen ganz persönlichen Schatz.

Und dann geht es alles schneller als es mir lieb sein wird. 23 Tage noch zum Austüfteln, was wirklich sein muss und was tatsächlich für die Renovierung benötigt wird. 23 Tage voller Herzklopfen, dauergrinsend im Adrenalinrausch. Letzte Woche hatte ich ja ein Auto gemietet, so dass ich locker flockig, voll gechillt sozusagen bei strömendem Regen zum Baumarkt fahren konnte – brrrr, schon allein die Vorstellung ans Radfahren lässt mich frösteln. Aber so macht das ja mal richtig Spaß. Es ging um die richtige Farbe für die Schränke im Wohnwagen. Die, die mich so sehr gruseln, dass ich aufgerollte Fingernägel bekomme: „Eiche rustikal“! Das mochte ich glaube ich schon zu der Zeit nicht, in der es modern war. Noch mal: brrrrr und wieder schüttelt es mich. Die Vorstellung allein reicht schon. Nun, ich hätte natürlich die geschnörkelten, rillenbefrästen Türen austauschen können. Einfach im Baumarkt passende Türen sägen lassen, Scharniere dran und zack wieder eingebaut. Aber… Farbtöpfe lassen sich eindeutig leichter mit dem Rad transportieren als stapelweise kleiner Türen. Und nicht nur, dass dies wesentlich teurer geworden wäre, schon allein durch die Tatsache, dass ich ja für die Holztüren ebenfalls Farbe benötigt hätte, ich hätte auch zusätzliches Werkzeug gebraucht. Naja, und wenn ich mir die frischgepimpten Wohnwagen im Netz so ansehe: Aufgehübschtes, hell gestrichenes „Eiche rustikal“ schaut doch eigentlich ganz nett aus.

„Shabby chic“, wie die Verkäuferin im Baumarkt meint. Wir stehen vor dem Regal mit den Kreidefarben. Ich gebe zu, Kreidefarben haben es mir angetan: Kein Schmirgeln, kein Grundieren. Einfach Farbe drauf und versiegeln. Fertig. Für mich als chronischen Luftmangelerleider toll, weil jede Menge staubiges Arbeiten entfällt. Hm, nach einem Telefonat mit dem Hersteller kann mir die freundliche Dame berichten, dass der große Topf für ca. 10 m² reichen wird. Tja, aber obwohl ich Fan der schönen Farbtöne bin, ich kann mir nicht so ganz vorstellen, ob die Kreidefarben einen Einsatz in der Küche mit Wasser, Fett und intensiver Benutzung stand halten. Vielleicht liegt es schlicht an meiner Assoziation mit kalkiger Schulkreide, keine Ahnung.

Ich gehe weiter, sehr zur Enttäuschung der netten Verkäuferin. Buntlacke 2in1 sind das nächste, was in Frage käme. Ebenfalls kein Abschleifen oder Grundieren. Deutlich billiger. Gerade im Angebot. Schlappe 8 Euro Preisdifferenz. Das richtige also für einen Pleitegeier wie mich? Hm, überzeugt bin ich noch immer nicht. Ich kann es gar nicht beschreiben. Immer wieder stelle ich mir Küche und Bad vor und habe meine Zweifel.

Schließlich stoße ich auf die Abteilung mit den Kunstharzen und bin begeistert. Preislich entsprechen die Kunstharze in diesem Baumarkt den Kreidefarben mit knapp 20 Euro pro Topf. Auch hier, naja ihr wisst schon, kein Schleifen oder Grundieren. Aber es gibt zwei Sorten vom gleichen Produkt aus der selben Farbpalette: Einmal für trockene Räume und einmal für Nasszellen, etc. Genial. Wenn ich nach dem detaillierten Ausmessen der zu bemalenden Flächen nicht in Ohnmacht falle – im Geiste sehe ich tausend und eine Klappe im Caravan – dann sind das genau meine Farben!  

 

 

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Oktober 23rd, 2017 by Frau-Stiina-amMeer

Noch stehe ich in der Warteschleife. Der Wohnwagen ist noch immer unterwegs, also plane ich weiter. Ich lasse Ideen auf mich wirken und suche nach Beispielen im Internet. So zum Beispiel für mein Bett, das die Sitzecke vorn im Wohnwagen ablösen soll, Am liebsten würde ich mein Hemnes Bett http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/90349326/?cid=ps%7Cde%7Cno_cc_topic%7C4MLRrWwPr0gHjIOUyfOOktEtkrhBQM dort einbauen. Seit fünf Jahren schon steht es bei mir im Wohnzimmer und hat in Windeseile das Sofa abgelöst, weil es wahnsinnig bequem ist. Und genau diesen Sitz- und auch Schlafkomfort würde ich mir ger­n erhalten, wenn ich denn schon ausschließlich im Wohnwagen leben werde.

Doch Hemnes bringt an die 100 Kilo auf die Waage, ist demnach also vollkommen indiskutabel. Eine nicht enden wollende Sammlung spannender Ideen bietet tatsächlich Pinterest. Unter https://www.pinterest.de/explore/bett-selber-bauen/?lp=true findet man jede Menge Umsetzungsmöglichkeiten, die sich mit leichtem Pappelsperrholz sehr gut nachbauen ließen. Inspiriert vom neuen Coco https://www.dethleffs.de/coco/  (zur Zeit meinem absoluten Lieblingswohnwagen, weil stylisch, hell und leicht zugleich) hat mich dieser Vorschlag überzeugt: https://www.pinterest.de/pin/224265256423843762/

                        

Wie im Coco könnte ich nämlich dadurch Gewicht einsparen, dass ich auf die Schubkästen unter dem Bett verzichte. Anstelle dessen würde ich leichte Stoffkästen unters Bett schieben. Allerdings muss ich sagen, dass mir solche Lösungen optisch nicht gefallen. Deshalb ist die Idee mit den hochziehbaren Brettern, die ja aus sehr leichtem Holz gesägt werden könnten, weil sie nur verdecken und nicht tragen müssen, genial.

Und dann hatte ich die nächste Idee. Naja, das ist nicht ganz richtig: Wir hatten die nächste Idee. Ich saß nämlich gestern Nachmittag mit meiner Freundin zusammen und habe ihr meine Skizzen gezeigt. Wir hatten den Einfall, anstelle große Mengen teuren Sperrholzes zu kaufen (ihr wisst ja: Frau Stiina = ein Pleitegeier auf Reisen ;-), einfach die vorhandene Bank umzubauen. Denn es ist ja davon auszugehen, dass der Hersteller im Wohnwagen bereits einen leichten Werkstoff verbaut hat. So hätte ich gleich vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

  • Es wäre extrem kostengünstig, weil ich nur den Lattenrost, zwei 80-er Matratzen und die vier Rückenpolster sowie die Unterbettboxen kaufen müsste
  • Baulich wäre das neue Bett ja schon ideal in die Front des Caravans eingepasst, da ich die vordere Einpassung einfach stehen ließe
  • Ich würde ganz nebenbei Polstermaterial für mein Gästebett erhalten, das später im Arbeitszimmer aufgebaut werden soll, bzw. kann
  • Und natürlich hätte ich so kaum Aufwand mit dem Umbau

(* Foto aus: http://pimpmw.blogspot.de/ )So wünsche ich euch für den heutigen Tag dieser Reise eine gute Freundin, die sich mit euch die Welt ein bisschen gemütlicher spinnt!

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Oktober 16th, 2017 by Frau-Stiina-amMeer

Was haltet ihr davon? Bett, Sofa und Tisch raus, Pappmöbel rein. Echt wahr, die gibt´s und die scheinen sogar gut zu sein. Man kann sie anstreichen, ganz einfach mit Dispersionsfarben. Na wenn das Frau Stiina nicht gefällt 😊. Die Idee von einem kleinen Arbeitszimmer im Wohnwagen finde ich sehr verlockend. Denn immer meine Siebensachen wegräumen, damit ich Platz zur kultivierten Essenseinnahme habe, finde ich nicht so prickelnd. Tja, und Pappmöbel hätten ganz eindeutig den Gewichtsvorteil gegenüber anderen Möbeln. Ein Klapptisch unserer Lieblingselchfirma bringt so an die sechzig Kilo auf die Waage. Ein Papptisch nur gerade mal ein Zehntel. https://www.pappmoebel-shop.de  hat zum Beispiel gerade mein Lieblingsmodell.

Im Grunde bräuchte mich Gewicht gar nicht interessieren, da der Walker so ziemlich immer an einem Ort stehen wird. Jedenfalls in der ersten Zeit. Aber ich spüre da schon die ganz große Freiheit in mir kribbeln. Und wenn ich mir vorstelle, ich könnte meine neugierige Nase mal in den irischen Sturm oder den norwegischen Küstenwind stecken … Das klingt ja so was von verlockend! Und für diesen Fall wäre es doch dann sehr gut, so wenig Gewicht wie möglich für Möbel auszugeben. Schließlich schleppt Frau Stiina stets tonnenweise Bücher, Blocks und Heftchen mit sich herum. Ganz zu schweigen von Drucker, Scanner und PC. Und dann die Säcke Hundefutter… Da kommt schon was zusammen.

Hej, und das Texelschaf hab ich auch im Stiinadesign,
sprich als neckisches Bücherregal, gefunden.
https://www.pappmoebelshop.de/

 

Oder ein Kamin im Arbeitszimmer? Gar kein Problem 😊 Jedenfalls nicht, wenn man auf Wärme verzichten kann. https://www.cubiqz.de

Und bei https://roominabox.de gäbe es sogar ein petrolfarbenes Bett für besonders liebe Gäste.

 

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Oktober 16th, 2017 by Frau-Stiina-amMeer

Ein ruhiger Sonntag, ein herrlicher Ausblick, Sonne, Menschengewimmel um mich herum. Vor mir lekker Appertarte en Chocomel und vor allem mein Skizzenblock, meine Ideenheftchen und Stifte. Und da ich mir ja strengstens verordnet hatte, diesen Sonntag nicht zu arbeiten und als Ruhetag zu genießen, habe ich mich meinen Träumen gewidmet. Wie soll er aussehen, mein Wohnwagen, wenn er dann endlich vor meiner Tür steht? Ich bin schon oft hineingeklettert. Das erste Mal geschockt, da ich aufgerollte Fingernägel bekomme, wenn mich „Eiche rustikal“ anlächelt. Beim zweiten Mal wusste ich ja schon, was mich erwartet. So konnte ich mit neugierigem Blick bestaunen, was er so alles hat, mein Walker.

  • Ja, Walker soll er heißen. Das kam mir nachts – so wie sehr viele meiner Gedanken – Walker! Und ein breites Lächeln legt sich auch jetzt in mein Gesicht. Walker, das wunderbare Pferd, das mich kranken Krüppel ins Glück getragen hat. Früher einmal, als Fräulein Stiina noch, bin ich leidenschaftlich gern geritten. Ich war ein Waldundwiesenreiter. Ohne Sattel, meist auch ohne Trense, heimlich auf der Weide, auch dann noch, als ich endlich für mein fleißiges Ausmisten mit Reitstunden bezahlt wurde. Doch dann verschlechterte sich meine Gesundheit so drastisch, dass ich nicht mehr aufs Pferd konnte. Und viel schlimmer noch: Schon in fünfzig Meter Abstand bekam ich keine Luft mehr, so dass ich Pferde weitläufig umwandern musste. Dann aber, sehr viele Jahre später, half mir Professor Stemmann,  dieses Trauma zu überwinden. Und noch einmal sehr viel Jahre später übermannte es mich so stark, dass ich nicht vom Rand zusehen konnte, als meine Tochter ritt. Ich musste einfach aufs Pferd. Und das war Walker. Das Glück strömte durch mich hindurch. Das kann ich gar nicht beschreiben. So spürbar, so warm, in jeder einzelnen Zelle, warm durch die Blutbahnen. Deshalb wird mein Wohnwagen Walker heißen: Der, der mich ins Glück trägt (auch wenn er schon ziemlich betagt ist, so wie Walker eben auch 😉

Walker, der, der auf zwei Rädern steht, hat ne ganze Menge für so einen alten Kerl: Angefangen von unbenutzter Dusche und Toilette und ebenso unbenutztem Herd, über Klimaanlage und Mückenschutzfenster bis hin zu einer Gasaußensteckdose. Wenn ich ihm noch zwei oder drei große Dachfenster verpassen könnte, wäre er sogar perfekt ausgestattet. Aber das gibt mein blutender Geldbeutel nun wirklich nicht mehr her. Denn dass ich Walker kaufe und mir einen festen Platz am Meer miete wird nur möglich sein, wenn ich mich tatsächlich von allem trenne. Von der Wohnung, dem Garten, meiner Küche und den Möbeln. Dann und nur dann wird es möglich, dass ich endlich am Meer leben kann. Wenn ich Glück habe, löst jemand diese Wohnung ab und übernimmt Küche und Co. Dann hätte ich vielleicht noch Geld für ein altes Auto, dass uns im Winter in atemfreundlichere Luftverhältnisse befördert, den Walker und mich. Aber bis dahin … es dauert einfach noch. Jetzt habe ich erst einmal Zeit zum Planen. Wobei sich mein Herz schon wieder entschieden hat. Ihr könnt euch vorstellen, für welche Variante (s.o. Plan).

So wünsche ich euch heute, dass ihr einen Herzenstraum in einen realistischen Plan verwandeln könnt. Lasst mich wissen, wofür euer Herz schlägt. Vielleicht fällt ja Frau Stiina eine ihrer berühmten „Aus-Abspeck-Traum mach Traum-Lösung“ ein.

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